Ein Glück habe ich mir heute frei genommen; auch wenn die "weise Voraussicht" in Hinblick auf die Möglichkeit eines neuerlichen Absturzes weitgehend ungerechtfertigt war.
Das drohende Gerichtsschreiben, von dem ich einen miesen Verdacht aber keinerlei wirkliches Wissen hatte, hat sich als harmlose Bewilligung der Pfandgeschichte erwiesen, die ich letzthin dank dem Muttertier am Hals hatte.

Puh. Und ich sah schon all unsere gemeinsamen Plänen erst mal wieder den Bach runterrauschen, die zur Zeit so nah, so greifbar sind.

Dafür konnte ich es nicht lassen, meine Mutter noch einmal darauf hinzuweisen, dass sie nicht immer bei mir in der Arbeit anrufen und nach einer Tochter verlangen soll, die es nicht gibt.
Ich sagte ihr, mein ganzes Umfeld behandelt mich "richtig", nur meine Eltern schnallen offenbar nicht, was los ist.
"Ich habe dich als Mädchen zur Welt gebracht und das wirst du auch immer für mich bleiben."
"Aha... finde ich wirklich toll; ich habe dieses Jahr vielleicht noch die erste OP, bin im Stimmbruch und laufe irgendwann dann mit Bart etc. rum, aber du rufst mich noch A. -"
"Und das sagst du mir an meinem Geburtstag."
Aufgelegt.

Und ich hatte damals wirklich schon Hoffnung, dass sie sich doch mit dieser Sache auseinandersetzt; aber offenbar vergeblich. Und auch dieses bescheuerte Kindergartenverhalten - "mir gefällt nicht, was ich höre, also leg ich halt einfach auf" - treibt mich schon wieder zur Weißglut und schwemmt all die Dinge hoch, mit denen ich mich Zeit meines Daseins bei ihr auseinandersetzen musste. Ich weiß grad nicht, ob Enttäuschung, Frust oder Zorn überwiegen; aber gut - wenn sie sich einbildet, ich würde ihr wie vor Jahren mal wieder hinterher hecheln und um ihre Gunst hecheln und betteln, dann hat sie sich getäuscht.

Sie erwartet ständig, dass man auf sie Rücksicht nimmt; dass ich auch so etwas wie ein paar Reste von "Gefühl" haben könnte, wurde immer gekonnt vergessen oder missachtet.
Dieses Mal ist wirklich sie am Zug; ich sehe keinen Grund mehr, mich zu melden.
12.9.07 10:42


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Die Zeit verliert irgendwie an Bedeutung - bzw. hat sie nicht mehr den gleichen Stellenwert wie "damals".
Und ich versäume es vermehrt, bestimmte Dinge festzuhalten.

Am 8. August gabs wieder einen Termin beim Endo sowie bei der Therapeutin (diesmal in Begleitung der Gefährtin) - obwohl es, so denke ich, mittlerweile nichts mehr an mir gibt, was man "therapieren" müsste. Aber es ist trotzdem immer wieder angenehm, mit ihr zu sprechen.

Mittlerweile hat auch ein Packer in meinen kleinen bescheidenen Hausstand Einzug gehalten... mal sehen, ob ich mich damit auf die Arbeit traue. Ihn "in der Fremde" zu verwenden, ist kein Problem, alles andere wohl Gewöhnungssache. (Die Kollegen haben schließlich auch keinen Grund, mir in den Schritt zu starren, right? Aber, und das ist wieder mal typisch: diversen weiblichen Genossinnen wirds mit Sicherheit auffallen. Andererseits... Gerede gibts sowieso immer und überall, also was solls.)

Nun schon zweiwöchige Probleme mit Harnweg & Co nehmen trotz Antibiotika kein Ende. Rücken benimmt sich ebenso wie eine schlechtgelaunte Zicke, und ich habe keine Lust mehr auf Ärzte.

Naja, dafür geht das Haarwachstum munter weiter. Der Kehlflaum pirscht sich nach und nach in die Kinnregion vor, von den Schläfen herunter wandern die Kotelettenansätze in Richtung Unterkiefer und auch die Linie zum Bauchnabel ist längst gezogen. (Die war zwar schon immer da, aber nicht SO). Also zumindest die Haare halten mich Laune.

Ach ja. Antrag an die KK wegen Kostenübernahme für erforderliche Körperumbauten ging auch schon vor ner ganzen Weile raus; Antwort ist allerdings denkbar noch nicht angekommen.
26.8.07 14:30


Bald drei Monate Hormonfreuden.
Resümee: was ich damals mit regelmäßigem Training nicht schaffte, bringen die Hormone nun in einem Drittel der Zeit. Vor allem an den Armen hat sich das Muskelgewebe deutlich gefestigt, der Umfang hat um ein paar cm zugenommen; auch der Hals- Nackenbereich hat deutlich zugelegt.
An der Unterseite des Kinns (!) zeigen sich erste Härchen, und auch an manch anderen Stellen merkt man, dass sich der Haarwuchs deutlich ausbreitet.
Am "erschreckendsten" sind allerdings die Veränderungen in einem ganz anderen Bereich... +hüstel+

Naja. Die Stimme sollte nach weiteren drei Monaten noch etwas tiefer sein, und auch ein paar andere Dinge müssen sich noch ändern / verändert werden - aber ich geh einfach mal davon aus, dass es auch klappen wird.
6.8.07 12:35


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