Hüllenkampf und Körperschmiede

Hmm... da tut man den ganzen Urlaub über nichts, und der Körper verändert sich zumindest dem Gefühl nach vorteilhaft... muss ich nicht verstehen.
Morgen steht auf jeden Fall 'der' Termin an, sofern er nicht wieder verschoben wird. Aber ich glaub, das traut sie sich nicht, würde dann kein gutes Licht auf sie werfen.
Muskelquetsche lässt wie erwartet auf sich warten... werden nun schon drei Wochen, und allmählich werd ich gelinde gesagt mehr als nur ungeduldig.

Alles eigenartig, alles seltsam, alles noch ziemlich fern, und ich fürchte möglichen Stillstand. Vor allem ist die Aussicht auf die Bürotage ganz und gar nicht verlockend... mmh, nichts Neues. Dafür bin ich schon froh auf die anstehenden Portiönchen Zweisamkeit...

Aber nun heißt es zur Abwechslung mal wieder: Hüllenkampf, Wasserrauschen und Federnschlacht.

"Für eine Welt, die nach ca. 800 maligem Aufwachen besser sein müsste als heute."
(Der Countdown würd sich mal lohnen...)
30.10.06 22:55


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Etwas geschlaucht. Aufgrund Permanent-Körperfrustattacken wieder mal zu lasch mit dem Training bzw. einfach auch gelangweilt. Nächste Woche sollte in dieser Hinsicht allerdings Abhilfe geschafft werden, wenn die neue Muskelquetsche eintrifft.
Beschämenderweise gibt es einen Ernährungseinbruch zu verzeichnen, Arbeitsfrust und Hunger haben mich eindeutig zuviele KH's in Form von Zucker in mich hineinstopfen lassen. Reue kommt wie immer zu spät.

Aber immerhin, Termin beim Endokrinologen steht. Haben auch gleich brav die richtige Anrede verwendet und sind somit die erste "öffentliche Einrichtung", die in der Hinsicht Gutes tut. Ist beinahe eigenartig, aber eigenartig gut.
11.10.06 19:20


Die Nacht war wieder der Horror. Dieses Mal allerdings, weil ich zuerst nicht einschlafen konnte, dann ständig wieder aufwachte und in den kurzen Schlafphasen sowieso nur geballten Unsinn träumte... hinzu kam wieder einmal das Gefühl, vor Übelkeit zu krepieren und deswegen ebenso wieder aufwachen zu müssen.
Dieser verfluchte Kram auf Brusthöhe ist seit der Zunahme wieder ekelerregend prall und aufgedunsen, und allmählich beginnt die Ernährungsumstellung dank dieses Anblicks gefährlich zu kippen. Einzig und allein der Gedanke im Hinterkopf, dass dann der ganze Muskelaufbau umsonst gewesen ist und der Körper zwar an Gewicht verlieren, aber hoffnungslos verfetten wird, verhindert den Sturz wohl noch... die Möglichkeit, einfach wieder in alte Hungerepisoden zu fallen, ist ebenso verlockend und abschreckend wie im Hintergrund lauernde, blutige Zerstörungswut. Das ganze wird dummerweise durch finanzielle Knappheit negativ gefördert, denn irgendwie ist masochistischer Triumph über sich selbst offenbar zufriedenstellender als... positiver Triumph. Ein altes Verhaltensmuster, das noch nicht zur Gänze aufgebrochen geschweige denn umgepolt ist.

Zur Zeit ist also frustrierter Stillstand angesagt, reichlich überfüttert von unverhohlener Arbeitsunlust, körperlichen Unzulänglichkeiten und anderen Übeln.
Doch ich denke, wenn ich erst einmal endlich zuhause in meinem Prachtloch bin und ein paar Happen im Magen habe, sieht die Welt schon wieder ein wenig versöhnlicher aus.
Nächtliche Schlafunfähigkeit und Hunger drücken die angeknackste Befindlichkeit nur unnötig, aber wenigstens nicht auf Dauer.
Der Positiv-Versuch für heute.
9.10.06 12:18


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